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Als Landolf Scherzers Reportage "Der Erste" 1988 erschien, war das eine Sensation: noch nie hatte es eine Innenansicht aus dem Parteiapparat gegeben, noch nie waren so anschaulich die inneren Probleme der DDR beschrieben worden. Scherzer, "eine Art Wallraff ohne Maske" (Der Spiegel), hatte vier Wochen lang den ersten SED-Kreissekretär von Bad Salzungen begleitet, und dieses bis dahin nicht denkbare Beispiel für Glasnost hatte vor allem die Überforderung der Funktionäre angesichts zunehmender Schwierigkeiten offenbart. Das Buch gehörte zu den meistdiskutierten Publikationen in der DDR.Ende 1989 war Scherzer wieder mit dem Ersten unterwegs und dokumentierte die Auflösung der alten Machtstrukturen.

Anbieter: buecher
Stand: 01.11.2020
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Der Erste
10,30 € *
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Als Landolf Scherzers Reportage "Der Erste" 1988 erschien, war das eine Sensation: noch nie hatte es eine Innenansicht aus dem Parteiapparat gegeben, noch nie waren so anschaulich die inneren Probleme der DDR beschrieben worden. Scherzer, "eine Art Wallraff ohne Maske" (Der Spiegel), hatte vier Wochen lang den ersten SED-Kreissekretär von Bad Salzungen begleitet, und dieses bis dahin nicht denkbare Beispiel für Glasnost hatte vor allem die Überforderung der Funktionäre angesichts zunehmender Schwierigkeiten offenbart. Das Buch gehörte zu den meistdiskutierten Publikationen in der DDR.Ende 1989 war Scherzer wieder mit dem Ersten unterwegs und dokumentierte die Auflösung der alten Machtstrukturen.

Anbieter: buecher
Stand: 01.11.2020
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Der Erste
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Als Landolf Scherzers Reportage "Der Erste" 1988 erschien, war das eine Sensation: noch nie hatte es eine Innenansicht aus dem Parteiapparat gegeben, noch nie waren so anschaulich die inneren Probleme der DDR beschrieben worden. Scherzer, "eine Art Wallraff ohne Maske" (Der Spiegel), hatte vier Wochen lang den ersten SED-Kreissekretär von Bad Salzungen begleitet, und dieses bis dahin nicht denkbare Beispiel für Glasnost hatte vor allem die Überforderung der Funktionäre angesichts zunehmender Schwierigkeiten offenbart. Das Buch gehörte zu den meistdiskutierten Publikationen in der DDR.Ende 1989 war Scherzer wieder mit dem Ersten unterwegs und dokumentierte die Auflösung der alten Machtstrukturen.

Anbieter: Dodax
Stand: 01.11.2020
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Der Erste
13,90 CHF *
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Als Landolf Scherzers Reportage „Der Erste“ 1988 erschien, war das eine Sensation: noch nie hatte es eine Innenansicht aus dem Parteiapparat gegeben, noch nie waren so anschaulich die inneren Probleme der DDR beschrieben worden. Scherzer, „eine Art Wallraff ohne Maske“ (Der Spiegel), hatte vier Wochen lang den ersten SED-Kreissekretär von Bad Salzungen begleitet, und dieses bis dahin nicht denkbare Beispiel für Glasnost hatte vor allem die Überforderung der Funktionäre angesichts zunehmender Schwierigkeiten offenbart. Das Buch gehörte zu den meistdiskutierten Publikationen in der DDR. Ende 1989 war Scherzer wieder mit dem Ersten unterwegs und dokumentierte die Auflösung der alten Machtstrukturen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 01.11.2020
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„Mit Amor auf der Walze“ oder 'Meine Handwerksb...
25,90 CHF *
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Neu gesetzte Reprinauflage aus der Geburtsstadt von Christian Wilhelm Bechstedt = (Bad) Langensalza, 296 Seiten, neu gesetzt mit 25 LAND - UND WEGEKARTEN, 2 Fotos und 5 Zeichnungen versehen. INHALT: Zum Geleit von Charlotte Francke-Roesing 9 Vorweg einen kurzen Bericht über meine Jugendjahre bis zur Wanderschaft 11 Ursprung und Zusammenhänge. Die Lateinschule. Grossfeuer. Singstunde. Der erste Schmerz. Lehre und Gesellenwürde. Erfurt und die grosse Glocke. Ein Brandstifter wird auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Die Tanzstunde und ihre Folgen. 13 Erster Teil meiner Wanderjahre und Liebesverirrungen 25 Abschied. Grosssömmern. Sondershausen. Heringen. Stolberg. Güntersberge. Das Lenchen. Quedlinburg. 29 Egeln. Magdeburg. Neuhaldensleben. Auf dem Dözel. Die Frau Muhme und die Frau Meistern. 34 Wieder in Magdeburg. Ernst Nentz und Jeanette. Burg Genthin. Rathenow. Brandenburg. Sanssouci. Potsdam. Berlin. Wriezen. Frankfurt a. d. Oder. Müllrose. Ein schlimmes Abenteuer. Lieberose. Kottbus. Die liebe Seele. Hannchen. 45 Über Spremberg, Hoyerswerda, Kamenz, Pulsnitz und Radeberg nach Dresden. Die Jahne. Meissen. Oschatz. Wurzen. Leipzig. Als Statist im ‚Tell‘. Über Lützen, Weissenfels, Naumburg, Weimar, Gotha, Eisenach, Vacha, Fulda, Gelnhausen, Hanau nach Frankfurt a. Main. Über Limburg, Dietz, Holzapfel nach Nassau. 61 Nassau. In der Langauer Mühle. Neuwied. Dat Philippin. Camilla. Christiana. Die grosse Flösse. Abschied in Bendorf. 71 Wieder in der Langauer Mühle. ‚O, pauvres Prussiens!‘ Margaretchen. Über Singhofen, Schwalbach, Wiesbaden, Frankfurt am Main, Sachsenhausen, Offenbach, Hanau, Giessen nach Marburg. Die schwarze Karoline. Im Kloster Heim bei den Irren. Die Bänkelsänger. Kassel. Kriegsgerüchte. Über Hann.-Münden, Göttingen, Northeim, Hildesheim, Hannover, Peine, Braunschweig, Wolfenbüttel, Schöppenstedt, Schöningen, Helmstedt zurück auf den Dözel. 89 Beim Honigküchler in Neuhaldensleben. Franzosen vor dem Tor. Ein preussisches Husarenstückchen. Plünderung auf dem Dözel. Mileken. Allerlei Streiche. Das Mehlwürmchen. Madame Dortchen. Frau Rosette und das Kreuzchen. Ludeken. Der Pfeifenkopf. Nachtquartier in Magdeburg. 111 Mit Franzosen nach Halberstadt. Im „Goldenen Engel“ zu Halberstadt. Alma. Wechselfieber. Nachtquartier in Blankenburg und Stiege. Krank unterwegs. Zu Hause. Das Zuckerfränzchen. In Ufhoven. Auf dem Wege nach Dresden. 131 Zweiter Teil meiner Wanderjahre und abermalige Liebesverirrungen 143 Der ehrliche Fuhrmann. Im ‚Goldenen Engel‘ zu Dresden. Wieder beim Handwerk. Muhme Kind und Madame Siegel. Linna. Flucht aus Dresden. Wilsdruf. Freiberg i. S. Häusliche Schlacht. Oederau. Mit Stiefelchen auf Wanderschaft. Chemnitz. Suschen. Über Glauchau bis Altenburg. 143 Über Gera, Neustadt a. d. Orla, Pössneck, Saalfeld, Rudolstadt, Randa, Stadtilm nach Arnstadt. Über Ohrdruf, Tambach, Brotterode, Barchfeld nach Salzungen. Über Vacha nach Hanau. ‚Schnufler‘. Offenbach. In falschem Verdacht. Darmstadt. Madame Potiphar. Über Heppenheim nach Weinheim. Heidelberg. Mannheim. Im Schlosspark von Schwetzingen. Über Waldorf in Baden und Wiesloch nach Bruchsal. Durlach. Gott Amor und Agnès Lignola. Ein Schwabenstreich. Trennung. 157 Rastatt. Steinbach. Im Kloster. Über Kehl nach Strassburg in Arbeit. Auf dem Münster. Ruprechtsau. Kaiserin Josephine. Meister Grobian. Zurück über Kehl nach Offenburg. Auf dem Wege nach Lahr. Nacht in der Schenke. Eingeregnet. Mit dem Balbier nach Lahr, Emmendingen, Freiburg im Breisgau. Basel. Weiter in die Schweiz hinein: nach Liestal. Solothurn. Bern. Freiburg im Kanton Waadt. Lausanne. Vevey. Gruyères. Der freundliche Gärtner. Im Gebirge verirrt. Der seltsame Engel. Gastfreundschaft. Käse statt Brot. Auf dem Wege nach Thun. 171 Freundliche Menschen. Spiez. Thun und die schöne Aussicht. Auf dem Wege nach Burgdorf. Überall Käse. Das verhängnisvolle Nachtquartier im Kuhstall. Von Burgdorf nach Langenthal. Über Zofingen nach Aarau und Lenzburg. Über Mullingen nach Baden in der Schweiz. Trennung vom Balbier. Hochzeit im

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 01.11.2020
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Unterwegs - An der Werra
19,90 CHF *
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Wieder unterwegs! Nach seinen ersten Thüringer Wanderungen zwischen Arnstadt und Altenbergen ist der gebürtige Thüringer Thomas Niedlich wieder unterwegs in einer schönen, und auch kulturell bedeutsamen, Region des Freistaates Thüringen. Diesmal folgt er den Spuren von August Trinius rechts und links entlang der Werra von der Fehrenbacher Quelle bis hinunter nach Bad Salzungen. August Trinius wanderte zu seiner Zeit von der Quelle bis zum Zusammenfluss der Werra mit der Fulda im hessischen Hannoversch Münden. Warum und weshalb das für Thomas Niedlich keine Option gewesen ist, lässt er den Leser wissen. Warum aber Werra? Müsste es nicht doch eher Weser heissen? Auf die Suche nach einer Antwort zu dieser Frage hat sich Thomas Niedlich gemeinsam mit August Trinius gemacht. Dabei liegen nicht nur mehr als 100 Jahre Geschichte zwischen beiden Autoren, sondern auch vielfältige politische Veränderungen, welche die Region südlich des Rennsteiges geprägt haben. Das heutige Thüringen, aus dem Zusammenschluss vieler bedeutender und unbedeutender Kleinstaaten hervorgegangen, zeigt sich gerade an der Werra in einer zwiespältigen Situation, wie Thomas Niedlich bei seiner Wanderung kennenlernen konnte. Für die meisten Leser dürfte es gar keine Frage sein, das es sich auch hier hinter dem Rennsteig um Thüringen handelt. Auch für viele an der Werra lebende Einwohner ist das in ihren Köpfen so ausgeprägt. Es gibt aber auch die andere Seite, nämlich diejenigen, die sich aus der Historie heraus lieber als Franken sehen, und gern auch so genannt werden möchten. Sie betrachten sich nicht als Südthüringer, sondern als Franken im Freistaat Thüringen. Sprache, Brauchtum und Geschichte unterscheiden sich hier schon recht markant von denen nördlich des Rennsteigkammes. Thomas Niedlich hat sich darauf eingelassen, und folgt dieser Idee auch in seinem Buch. Das er noch nicht alles ohne Widerspruch hin nimmt, bringt er auch deutlich zum Ausdruck. Seine Thüringer Landsleute, egal ob nördlich oder südlich des Rennsteigkammes, bekommen ob ihrer sturen Haltung da und dort auch noch ordentlich ihr Fett weg. Auf Schritt und Tritt begegnet er immer wieder den Spuren des alten Henneberger Geschlechtes, welches die Region südlich des Kammes nachhaltig geprägt hat. Unbestritten von diesen politischen Ränkespielen in den vergangenen Jahrhunderten und der Gegenwart, bietet das weite Werratal vor allem eines: eine wunderbare Natur mit unzähligen hübschen kleinen Dorfflecken, die sich wie Perlen rechts und links an die Werra reihen. Prachtvolle Bauten im hennebergisch-fränkischen Baustil die zeigen, zu welch handwerklichen Fähigkeiten die Menschen in der Lage waren. Wunderschöne Kirchen, egal ob schlicht oder prunkvoll ausgestattet, bilden Blickfänge für das Auge. Ehemalige Macht demonstrierende Schlösser, die heute mit wunderbaren Ausstellungen zeigen, wie das Leben in allen Schichten der Bevölkerung funktionierte. Orte, die mit ihren Kuranlagen der Gesundung der Menschen dienen, all das, eingerahmt von den Bergen der Vorderrhön und des Thüringer Waldes, garniert mit skurrilen Anekdoten und Geschichten seiner Begegnungen, beschreibt Thomas Niedlich mit Begeisterung sowohl aus Sicht von August Trinius, als auch mit seiner ganz eigenen Meinung. Angefangen von einem Foto des Zigeunerfelsen in der Fehrenbacher Schweiz, wo auch schon seine Mutter stand, hinauf zur Werraquelle und wieder hinunter ins Tal, rund um eine Tanzlinde, über Höhen und durch Senken, besuche in ehemaligen Klöstern und einer geteilten Stadt, die Versuche in sonst verschlossene Theater zu gelangen, eine fast missglückte Grabsuche in Meiningen, die Angst einer Quartiersuche und wie ein verlorenes Rucksackteil wieder seinen rechten Platz findet, all das beschreibt Thomas Niedlich mit Humor, Augenzwinkern und ab und zu auch einem Schuss Sentimentalität. Viele der von ihm besuchten Orte und Gebäude hat er auf Fotos festgehalten und wieder seinem Buch beigefügt. Wer sich den Geschichten zwischen Gestern und Heute im fränkisch geprägten Thüringen offenem Herzen nähert, wird die Region ganz sicher lieb gewinnen und Anregungen für das eigene Erkunden finden.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 01.11.2020
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Romantik der Eisenbahn - Eisenbahnwinter, Winte...
16,99 € *
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Der Winter sorgt für einen besonderen Flair und verzaubert Bahn und Landschaft auf romantische Weise. Genießen Sie bei frostigen Temperaturen die Dampfloks mit ihren beeindruckenden Wasserdampfwolken. DVD 1 4 DB Dampflokomotiven im Einsatz Erleben Sie die berühmte 01 1100, die 50 622, die 23 105 und die 86 457 mit jeweils einer eigenen stilechten Zuggarnitur bei ihrem letzten gemeinsamen Auftritt. Von Nürnberg ging es durch das tunnelreiche liebliche Pegnitztal nach Bayreuth. Unterwegs wurden mehrfach die Lokomotiven gewechselt und es gab zahlreiche gegenseitige Überholungen, Vorspannbetrieb, Rangierfahrten und eine Parallelausfahrt aus Hersbruck mit drei Zügen und den Loks der Baureihe 01, Baureihe 50 und Baureihe 23. Das war jene Lok 23, die vor einigen Jahren dem Brand im Schuppen des Verkehrsmuseums Nürnberg zum Opfer fiel und stark beschädigt worden ist. Sämtliche Maschinen werden im Betriebswerk Bayreuth auf der Drehscheibe präsentiert mit anschließender Paradeaufstellung. (Kurzportrait der vier DB-Dampflokomotiven) DVD 2 Erleben Sie den winterlichen Thüringer Wald, die Bahnstrecke Bad Salzungen-Eisenach mit ihrem Eistobel (u.a. Mitfahrt auf dem Führerstand der 01 1066). -Weißeritztalbahn 99 1762-6, Schmalspurbahn von Freital nach Kippsdorf -Schmalspurbahn von Cranzahl nach Oberwiesenthal -Baureihe 52 und E194 auf der Geislinger Steige VT601 in Richtung Ulm Lok 18 316 im Thüringer Wald von Oberhof nach Arnstadt 01 1066 von Meiningen nach Eisenach Sowie die Baureihen 64, 50 und 44 Nicht fehlen dürfen die schneebedeckten Gipfel der Schweiz mit ihren elektrisch betriebenen Bahnen wie die Arosabahn, Albulabahn und die Berninabahn der Rhätischen Bahn.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 01.11.2020
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Der Erste
10,30 € *
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Als Landolf Scherzers Reportage „Der Erste“ 1988 erschien, war das eine Sensation: noch nie hatte es eine Innenansicht aus dem Parteiapparat gegeben, noch nie waren so anschaulich die inneren Probleme der DDR beschrieben worden. Scherzer, „eine Art Wallraff ohne Maske“ (Der Spiegel), hatte vier Wochen lang den ersten SED-Kreissekretär von Bad Salzungen begleitet, und dieses bis dahin nicht denkbare Beispiel für Glasnost hatte vor allem die Überforderung der Funktionäre angesichts zunehmender Schwierigkeiten offenbart. Das Buch gehörte zu den meistdiskutierten Publikationen in der DDR. Ende 1989 war Scherzer wieder mit dem Ersten unterwegs und dokumentierte die Auflösung der alten Machtstrukturen.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 01.11.2020
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Unterwegs - An der Werra
15,40 € *
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Wieder unterwegs! Nach seinen ersten Thüringer Wanderungen zwischen Arnstadt und Altenbergen ist der gebürtige Thüringer Thomas Niedlich wieder unterwegs in einer schönen, und auch kulturell bedeutsamen, Region des Freistaates Thüringen. Diesmal folgt er den Spuren von August Trinius rechts und links entlang der Werra von der Fehrenbacher Quelle bis hinunter nach Bad Salzungen. August Trinius wanderte zu seiner Zeit von der Quelle bis zum Zusammenfluss der Werra mit der Fulda im hessischen Hannoversch Münden. Warum und weshalb das für Thomas Niedlich keine Option gewesen ist, lässt er den Leser wissen. Warum aber Werra? Müsste es nicht doch eher Weser heißen? Auf die Suche nach einer Antwort zu dieser Frage hat sich Thomas Niedlich gemeinsam mit August Trinius gemacht. Dabei liegen nicht nur mehr als 100 Jahre Geschichte zwischen beiden Autoren, sondern auch vielfältige politische Veränderungen, welche die Region südlich des Rennsteiges geprägt haben. Das heutige Thüringen, aus dem Zusammenschluss vieler bedeutender und unbedeutender Kleinstaaten hervorgegangen, zeigt sich gerade an der Werra in einer zwiespältigen Situation, wie Thomas Niedlich bei seiner Wanderung kennenlernen konnte. Für die meisten Leser dürfte es gar keine Frage sein, das es sich auch hier hinter dem Rennsteig um Thüringen handelt. Auch für viele an der Werra lebende Einwohner ist das in ihren Köpfen so ausgeprägt. Es gibt aber auch die andere Seite, nämlich diejenigen, die sich aus der Historie heraus lieber als Franken sehen, und gern auch so genannt werden möchten. Sie betrachten sich nicht als Südthüringer, sondern als Franken im Freistaat Thüringen. Sprache, Brauchtum und Geschichte unterscheiden sich hier schon recht markant von denen nördlich des Rennsteigkammes. Thomas Niedlich hat sich darauf eingelassen, und folgt dieser Idee auch in seinem Buch. Das er noch nicht alles ohne Widerspruch hin nimmt, bringt er auch deutlich zum Ausdruck. Seine Thüringer Landsleute, egal ob nördlich oder südlich des Rennsteigkammes, bekommen ob ihrer sturen Haltung da und dort auch noch ordentlich ihr Fett weg. Auf Schritt und Tritt begegnet er immer wieder den Spuren des alten Henneberger Geschlechtes, welches die Region südlich des Kammes nachhaltig geprägt hat. Unbestritten von diesen politischen Ränkespielen in den vergangenen Jahrhunderten und der Gegenwart, bietet das weite Werratal vor allem eines: eine wunderbare Natur mit unzähligen hübschen kleinen Dorfflecken, die sich wie Perlen rechts und links an die Werra reihen. Prachtvolle Bauten im hennebergisch-fränkischen Baustil die zeigen, zu welch handwerklichen Fähigkeiten die Menschen in der Lage waren. Wunderschöne Kirchen, egal ob schlicht oder prunkvoll ausgestattet, bilden Blickfänge für das Auge. Ehemalige Macht demonstrierende Schlösser, die heute mit wunderbaren Ausstellungen zeigen, wie das Leben in allen Schichten der Bevölkerung funktionierte. Orte, die mit ihren Kuranlagen der Gesundung der Menschen dienen, all das, eingerahmt von den Bergen der Vorderrhön und des Thüringer Waldes, garniert mit skurrilen Anekdoten und Geschichten seiner Begegnungen, beschreibt Thomas Niedlich mit Begeisterung sowohl aus Sicht von August Trinius, als auch mit seiner ganz eigenen Meinung. Angefangen von einem Foto des Zigeunerfelsen in der Fehrenbacher Schweiz, wo auch schon seine Mutter stand, hinauf zur Werraquelle und wieder hinunter ins Tal, rund um eine Tanzlinde, über Höhen und durch Senken, besuche in ehemaligen Klöstern und einer geteilten Stadt, die Versuche in sonst verschlossene Theater zu gelangen, eine fast missglückte Grabsuche in Meiningen, die Angst einer Quartiersuche und wie ein verlorenes Rucksackteil wieder seinen rechten Platz findet, all das beschreibt Thomas Niedlich mit Humor, Augenzwinkern und ab und zu auch einem Schuss Sentimentalität. Viele der von ihm besuchten Orte und Gebäude hat er auf Fotos festgehalten und wieder seinem Buch beigefügt. Wer sich den Geschichten zwischen Gestern und Heute im fränkisch geprägten Thüringen offenem Herzen nähert, wird die Region ganz sicher lieb gewinnen und Anregungen für das eigene Erkunden finden.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 01.11.2020
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